
Bild: Stadt Siegburg
Ein Fest der Freundschaft: Das Siegburger Stadtfest setzt Zeichen für gelebte Weltoffenheit
Das Siegburger Stadtfest markiert für den hiesigen Partnerschaftsverein jedes Jahr aufs Neue einen ganz besonderen Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Auch in diesem Jahr bewiesen die Kreisstadt und allen voran der Partnerschaftsverein eindrucksvoll, wie lebendig, verbindend und weltoffen das Miteinander in Siegburg gestaltet wird.
Als Zeichen der tiefen und langjährigen Verbundenheit durfte die Stadt wieder zahlreiche internationale Gäste begrüßen. Zu den angereisten Delegationen zählten Vertretungen aus den Partnerstädten Orestiada (Griechenland), Bunzlau (Polen), Nogent-sur-Marne (Frankreich), Guarda (Portugal) sowie Werder (Havel). Komplettiert wurde die feierliche Runde durch Abordnungen des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung sowie des Patenbootes „Siegburg“ der Deutschen Marine, die seit vielen Jahren fest zum Stadtbild und zur Gemeinschaft gehören.
Den Gästen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, bei dem Siegburg seine Schokoladenseite präsentieren konnte. Ob bei gemeinsamen Aktionen, kulturellem Austausch oder geselligen Stunden – die Stadt zeigte sich von ihrer herzlichsten Seite. Die spürbare Gastfreundschaft hinterließ bei den Besucherinnen und Besuchern tiefen Eindruck. Ein Soldat des Patenbootes brachte die Stimmung auf den Punkt: „Wir kommen immer wieder unglaublich gerne nach Siegburg. Die offene, herzliche und gastfreundliche Art der Menschen hier ist einfach einmalig.“
Am Sonntag präsentierte der Partnerschaftsverein seine vielseitige Arbeit zudem auf der Vereinsmeile. Im direkten Austausch erhielten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt spannende Einblicke in die internationalen Projekte und die europäische Freundschaftsarbeit des Vereins. Dabei entstanden zahlreiche bereichernde Gespräche, neue Kontakte und ein reger Gedankenaustausch.
Siegburg. Es ist eine einzigartige Zusammenstellung: Zum Stadtfest kommen uns Freunde aus Deutschland und Europa besuchen. Die stellvertretenden Bürgermeister Evangelia Braikoudi und Robert Rzepnicki aus den Partnerstädten Orestiada in Griechenland und Bolesławiec in Polen. Das portugiesische Guarda entsandte Cláudia Guedes und Paulo Manuel Simões Trindade in den rheinischen Spätsommer. Fregattenkapitän Marc Strohschein, Kommandant des in Kiel stationierten Patenboots „Siegburg“, geht mit größerer Mannschaft vor Anker. Oberstleutnant Maik Teichgräber, Kommandeur des von Siegburg nach Berlin übergesiedelten Wachbataillons, sowie die Siegburger Standortälteste aus der Brückberg-Kaserne, Oberstarzt Sandra Poels, komplettieren den militärischen Reigen.
An der wallenden Robe unschwer zu erkennen ist Sabine Ritschel, Baumblütenkönigin unserer jüngsten partnerschaftlichen Errungenschaft. Sie ist, wenn sie nicht auf den 100 Terminen ihrer Amtszeit die Obstgärten von Werder an der Havel repräsentiert, ebenfalls beim Bund beschäftigt, arbeitet beim Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Bürgermeister Stefan Rosemann zu den Uniformträgern: „Es ist an der Zeit, Ihnen nicht nur mit Respekt zu begegnen, sondern sie vollauf zu unterstützen.“
Das Programm führt die Delegationen heute auf den Drachenfels und am morgigen Sonntag um 14.30 Uhr an die Ruine des Ulrather Hofs zur Kranzniederlegung in Erinnerung an die drei vom NS-Regime getöteten Luxemburger. Die Zeremonie ist wie immer öffentlich, alle Geschichtsbewussten sind an der vom Parkplatz der Delfin-Kanuten erreichbaren Gedenkstätte an der Agger herzlich willkommen.